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Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen: STT-Workcamp 2026 in Plothen

Sozialarbeit an Schule Sozialpädagogisches Teamteaching
Große Gruppe von Personen steht und kniet am Ufer eines Sees für ein gemeinsames Gruppenfoto. Viele Personen haben die Arme gehoben, im Hintergrund sind Wasser, Bäume und ein bewölkter Himmel zu sehen

Zwei Tage raus aus dem Schulalltag, zwei Tage voller Gespräche, neuer Ideen und wertvoller Begegnungen: Ende September kamen rund 40 Fachkräfte des ESF-geförderten Thüringer Landesprogramms Sozialpädagogischen Teamteachings (STT) in der Jugendherberge Plothen zusammen.

Aus ganz Thüringen reisten unsere Kolleg:innen an, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam auf die Herausforderungen zu schauen, die ihnen in ihrer täglichen Arbeit begegnen. Denn obwohl das Programm inzwischen an 20 Schulen im Freistaat umgesetzt wird, verbindet alle dieselbe Frage: Wie können Kinder und Jugendliche bestmöglich begleitet und unterstützt werden?

Voneinander lernen, gemeinsam weiterdenken

Zwischen Workshops, Praxiseinblicken und Diskussionsrunden wurde schnell deutlich, wie viel Erfahrung und Wissen in unserem Netzwerk steckt. Ob neue Perspektiven auf das Thema Schuldistanz, die Weiterentwicklung unserer wirkungsorientierten Arbeit oder die gemeinsame Frage, welche Unterstützung Klassen und einzelne Schüler:innen benötigen – überall standen der Praxisbezug und das Lernen voneinander im Mittelpunkt.

Kinderschutz in einer digitalen Welt

Besonders intensiv setzten sich die Fachkräfte mit dem Thema Kinderschutz auseinander. Im Workshop zur mediatisierten sexualisierten Gewalt wurden Methoden erprobt, Fallbeispiele diskutiert und Handlungsmöglichkeiten für den Schulalltag beleuchtet. Viele nahmen konkrete Ideen mit, um Kinder und Jugendliche für Risiken im digitalen Raum zu sensibilisieren und sie darin zu stärken, eigene Grenzen wahrzunehmen und zu benennen.

Raum für Austausch und neue Perspektiven

Vor allem aber bot das Workcamp Raum für etwas, das im oft vollen Schulalltag zu kurz kommt: innehalten, nachfragen, Erfahrungen teilen und gemeinsam weiterdenken.

Besonders wertvoll war der Blick über den eigenen Schulstandort hinaus. In sogenannten Austauschinseln wurden Ideen für Schulentwicklungsprozesse vorgestellt, Erfahrungen geteilt und Lösungswege diskutiert. Gerade diese Vielfalt an Perspektiven machte die zwei Tage für viele so gewinnbringend.

„So viele unterschiedliche Einblicke von verschiedenen Kolleg:innen und Schulen zu bekommen, war total toll und hat mich sehr zum Reflektieren und Nachdenken angeregt.“

Auch abseits der Workshops gab es viele Gelegenheiten für Begegnungen. Bei gemeinsamen Teamaktionen wurden Kontakte geknüpft, bestehende Verbindungen gestärkt und neue Mitarbeitende willkommen geheißen, die seit Beginn des Schuljahres 2026/27 Teil des Teams sind.

Neben fachlichen Impulsen und neuen Methoden entstand vor allem Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Weiterdenken. Die zwei Tage in Plothen haben gezeigt, wie wertvoll unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven sind, wenn Menschen gemeinsam daran arbeiten, Kinder und Jugendliche bestmöglich zu begleiten.

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