Thüringen stärkt Familienschulzentren – Kindersprachbrücke übernimmt landesweite Koordination

Gute Nachrichten für Thüringer Schulen: Das Bildungsministerium stärkt den Aufbau von Familienschulzentren und setzt dafür auf die Expertise der Kindersprachbrücke. Unsere Organisation hat den Zuschlag für die neue landesweite Koordinierungsstelle erhalten. In den kommenden vier Jahren werden elf Schulen in Ost- und Nordthüringen gezielt unterstützt – unter anderem durch zusätzliche Koordinationsstellen und eine zentrale Begleitung.

Ziel ist es, Schulen noch stärker zu Orten der Begegnung zu machen, an denen auch Eltern aktiv eingebunden werden. So sollen Familien besser unterstützt und Kinder in ihrem schulischen Alltag gestärkt werden – besonders dort, wo die Herausforderungen größer sind.

Die Maßnahme ist Teil des Startchancenprogramms, das in Thüringen insgesamt 93 Schulen fördert und darauf abzielt, Bildungschancen gerechter zu gestalten.

Bildungsminister Christian Tischner:
„Wenn wir Eltern stärken und sie als aktive Bildungspartner gewinnen, verbessern wir die Entwicklungsmöglichkeiten der Kinder. Mit der neuen Koordinierungsstelle geben wir diesem Ansatz zusätzlichen Rückenwind, bündeln Erfahrungen und sorgen dafür, dass gute Ideen schneller in ganz Thüringen wirken können. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit.“

Julia Schnabel, Kindersprachbrücke Jena e.V.:
„Die Familienschulzentren sind ein wichtiger Beitrag für Chancengerechtigkeit in Thüringen. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Bildungsarbeit mit jungen Menschen und Familien mit Migrationshintergrund und unserer engen Zusammenarbeit mit Schulen in herausfordernden Lagen gehen wir nun gemeinsam mit den elf Thüringer Grundschulen in eine wichtige Entwicklungsphase. Wir freuen uns darauf, die Familienschulzentren beim Aufbau und in den kommenden Prozessen aktiv und partnerschaftlich zu begleiten und sind dankbar für das Vertrauen des Bildungsministeriums.“