Gerechte Bildung beginnt ganz am Anfang!

Wie gelingt es, Zugänge zur Kindertagesbetreuung gerechter zu gestalten und Benachteiligungen wirksam abzubauen?
Die Kindersprachbrücke war beim 1. Deutschen Kita‑Symposium in Berlin dabei. Unsere Kollegin Andrea Kraft hat dort gemeinsam mit Partner:innen wie Der Paritätische Thüringen, dem Thüringer Institut für Kindheitspädagogik der FH Erfurt (ThInKPäd), der Fachstelle ThEKiZ und dem Kinderschutzbund Thüringen die Thüringer Perspektive  eingebracht – und viele Impulse mitgenommen.

Besonders prägend war für sie das Arbeitsforum „Sozialraum“. Dort wurde deutlich:

  • Wenn wir Familien besser erreichen wollen, braucht es starke Kooperationen vor Ort – über Träger, Angebote und Systeme hinweg.
  • In anderen Bundesländern ist das bereits strukturell verankert. Für Thüringen ein wichtiger Impuls.

Was Andrea aus der Diskussion mitnimmt?
Weniger Projektlogik, mehr Verlässlichkeit. Weniger Einzelmaßnahmen, mehr abgestimmte Strukturen.
Denn gelingende Teilhabe braucht:

  • verbindliche Netzwerke im Sozialraum
  • geteiltes Wissen über Akteur:innen und Bedarfe
  • eine konsequente Verbindung von Prävention und Teilhabe

Viele der diskutierten Lösungsansätze – etwa zur stärkeren Verankerung von Kita‑Sozialarbeit oder zur Verstetigung von Ressourcen – bieten wichtige Anknüpfungspunkte für den weiteren Dialog, auch in Thüringen.

Das stärkste gemeinsame Fazit der Tage:

  • Die Perspektive des Kindes muss der Ausgangspunkt sein. Immer.
  • Denn wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, Kinder zurückzulassen.

Der Austausch hat einmal mehr gezeigt: Unterschiede zwischen den Bundesländern sind groß – umso wichtiger sind Vernetzung, Dialog und gemeinsames Lernen.
Danke an Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V., ver.di, BAG BEK e.V., Auridis Stiftung und Deutsche Kinder- und Jugendstiftung GmbH für die wichtige Plattform!