Mit Zuversicht ins neue Jahr: Warum Resilienz, Intuition und Offenheit wichtig sind
Über das Projekt „Resilient mit Wirkung“
„Resilient mit Wirkung“ ist ein dreijähriges (01.04.2024 bis 31.03.2027) Projekt und wird im Rahmen des Programms „rückenwind³ – für Vielfalt, Wandel und Zukunftsfähigkeit in der Sozialwirtschaft“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
Das Ziel: Unsere Mitarbeitenden dabei zu unterstützen, ihre mentale Gesundheit, Leistungsfähigkeit und innere Stärke langfristig zu stärken – im Berufsleben wie im Alltag.
Dafür entwickelt unser Resi-Projektteam praxisnahe Angebote, Impulse und Werkzeuge, die Resilienz greifbar und alltagstauglich machen. In regelmäßigen “Resi.Mi.”-Beiträgen teilen die Kolleg:innen inspirierende Ideen, Empfehlungen und wissenschaftlich fundierte Ansätze, die helfen, mit Zuversicht und innerer Klarheit durch herausfordernde Zeiten zu gehen. Daraus geben wir heute einen kleinen Einblick.
Mit Inspiration ins Jahr 2026
Der Jahreswechsel hat etwas Besonderes: erfrischend, hoffnungsfroh, lustvoll, fast ein bisschen magisch. Wir wünschen euch, dass der Start ins neue Jahr gelingt und ihr in 2026 Raum lasst für Neugier, Gelassenheit und kleine Freuden.
Auch wir haben die freien Tage genossen und die Gedanken schweifen lassen. Beim Hören von Podcasts und beim Lesen stießen wir auf inspirierende Gedanken, die wir gern mit euch teilen. Denn drei Themen sind interessanterweise immer wieder aufgetaucht: Resilienz, Intuition und Zuversicht.
Resilienz beginnt dort, wo wir das Unvorhersehbare zulassen
Im Podcast „Hotel Matze“ spricht der Soziologe Harald Welzer über sein Buch Das Haus der Gefühle. Er fragt sich darin, wie unsere Gefühle mit dem Weltgeschehen verbunden sind und warum tiefe Erfahrungen oft nur entstehen, wenn wir Raum für das Unvorhersehbare lassen. In diesem Zusammenhang fällt auch der Begriff der Unverfügbarkeit, den Soziologe Hartmut Rosa geprägt hat: echte Verbundenheit und spontane Freude entstehen nicht durch perfekte Planung und doppelte Absicherung, sondern durch Offenheit für das Unerwartete.
Optimismus ist lebendig – und messbar
Eine weitere Perspektive bringt die Folge mit der Zukunftsforscherin Florence Gaub im Podcast „Lanz & Precht“: In der aktuellen Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung “Welche Träume bewegen Deutschland?” zeigt sich, dass viele Menschen positive Zukunftsträume haben. Knapp 70 Prozent der Befragten entwickeln eine optimistische Vorstellung ihrer eigenen Zukunft. Das ist ein ermutigendes Zeichen: Zukunftsträume sind lebendig und motivierend — sie brauchen aber auch konkrete Schritte, damit sie Wirklichkeit werden.
Mehr Intuition, weniger Druck: Ziele dürfen freundlich sein
Zum Thema Vorsätze fanden wir die Folge “Mit mehr Leichtigkeit ins neue Jahr" im Podcast „Smarter Leben“ mit Karin Kuschik hörenswert. Darin enthalten: Anregende Fragen und Impulse, die uns helfen, stärker ins Spüren zu kommen, unserer Intuition mehr Raum zu geben und den Ausstieg aus dem Gedankenkarussell immer öfter zu finden. Ein wichtiger Punkt in Bezug auf Vorsätze fürs neue Jahr: Wünsche sind nicht automatisch Ziele. Ein Ziel braucht Klarheit, Priorität, Terminierung und manchmal einen kleinen Vertrag mit sich selbst. Dann wird aus einem guten Vorsatz ein umsetzbarer Plan.
Was wir euch für das neue Jahr wünschen:
-
Raum für Unvorhergesehenes. Kleine, ungeplante Erlebnisse stärken Verbundenheit und Freude.
-
Klare und freundliche Ziele. Prioritäten und Termine helfen dabei Wünsche zu verwirklichen.
-
Entscheidungsfreude und Rituale. Sie helfen, aus Grübeleien auszusteigen und auf die Intuition zu hören.
-
Achtsamkeit für mentale Gesundheit. Resilienz wächst durch Austausch, Reflexion und Selbstfürsorge.







