Qualitätszirkel Lernen & Flucht: Intelligenzdiagnostik bei Schülerinnen und Schülern mit Fluchterfahrungen
In der schulischen und außerschulischen Diagnostik haben kognitive Leistungstest eine hohe Bedeutung. Auch bei Schüler*innen mit Fluchterfahrungen werden diese häufiger angefragt. Grund für die Anfragen sind meist ein nicht ausreichender Zweitspracherwerb und sehr geringe Fortschritte in den Lernfächern. Bei den Lehrkräften besteht häufig eine Unsicherheit in der Einschätzung der Ursachen für diese Lernschwierigkeiten, da neben dem kognitiven Potential auch Traumatisierungen, hohe Stressbelastungen und andere Faktoren einen Einfluss auf die Lernentwicklung haben können. Von daher besteht der Wunsch, durch ein standardisiertes Verfahren wie eine Intelligenztestung eine größere Sicherheit in der Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Schülerinnen oder Schüler zu bekommen. Die grundsätzliche Frage hier ist nicht, ob die Kinder und Jugendlichen getestet werden sollten, sondern ob mit standardisierten Testverfahren überhaupt eine Testung bei einem Fluchthintergrund möglich ist?
Referent: Jan Schröder – Fachstelle Flucht der Regionalen, Bildungs- und Beratungszentrum Hamburg (ReBBZ)
Zugangsdaten: https://zoom.us/j/96820928371
Anmeldung unter: a.kittlitz@schlau-werkstatt.de
Die Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen.







